Heidi Pachmann

Diplom-Sozialpädagogin (FH; Schwerpunkt Erwachsenenbildung), Systemischer Coach (DGSF)

Ich bin ein Münchner Kindl, geb. 1979, stamme aus einer Gastronomenfamilie und hatte so schon sehr früh Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen, die ich immer schon sehr spannend fand. Mein beruflicher Schwerpunkt ist die psychosoziale Beratung im Spannungsfeld Gesundheit, Arbeit und Privatleben. Zudem berate ich Teams und Führungskräfte. 

Im Zuge meiner systemischen Coachingausbildung habe ich entdeckt, dass es ein wissenschaftliches Grundmodell gibt, das einerseits meiner Lebenseinstellung entspricht und das ich andererseits beruflich umsetzen kann. Seitdem folge ich meiner Berufung voller Hingabe und Leidenschaft.

Mein Motto

A und O beim Coaching ist, im Hier und Jetzt zu sein. Und: Der Coachee ist Experte in eigener Sache; das Wissen um die Lösung schlummert meist in ihm. Ich möchte ihn dabei unterstützen, dieses wahrzunehmen. 

Was sind meine Erfahrungen mit Demenz?

Ich habe eine sehr gute Freundin begleitet, als ihr Vater an Demenz erkrankt ist: bei der Pflege daheim, beim Umzug ins Pflegeheim, bis zu seinem Tod. Es ist unglaublich, was die Familie alles geleistet hat, aber gleichzeitig waren sie sehr alleine gelassen. Für mich war es vor allem die Hilflosigkeit, die mich berührt hat. Wir haben viel geredet, das hat vielleicht etwas geholfen. Als ich die Ausschreibung für die Omsorg-Coaches gesehen habe, habe ich gedacht: Hier kann ich etwas bewegen. 

Was bewegt mich?

Im Rahmen einer Coaching-Sitzung dem Coachee Raum und die Zeit zu bieten, sich einerseits das Hier & Jetzt anzuschauen und andererseits seine (bzw. ihre) Möglichkeiten, das Morgen neu zu gestalten. Der Coachee bestimmt die Inhalte des Coachings. Der Coachee ist Experte in eigener Sache, er / sie wählt die Chancen und Wege selbstbestimmt im Rahmen seiner Möglichkeiten. So erfüllt mich jedes Coaching mit Bewunderung und Begeisterung, weil das Wissen um eine Lösung, um ein Weitergehen immer im Coachee selbst schlummert. 

Was bringe ich ein?

Ich weiß aus eigener, sehr persönlicher Erfahrung, was es für einen selbst und den anderen bedeuten kann, einen Menschen zu pflegen und zu begleiten, den man liebt. Und dass Unterstützung in meinem Fall gutgetan hätte. „Omsorg“ gab es vor 15 Jahren noch nicht. Omsorg ist für mich ein positives und sehr lebensbejahendes Projekt, das meiner Berufung voll und ganz entspricht. Hier stehen die Menschen, das System Familie und die Einzelperson im Vordergrund sowie der Blick auf die Ressourcen und Selbstbestimmtheit der Menschen innerhalb des jeweiligen Systems.

Was ist meine Lieblingsmethode?

Ich habe keine Lieblingsmethode. Für mich ist es beim Coaching am wichtigsten, Raum zu geben. Wertschätzung, präsent zu sein und aktiv zuzuhören – das ist das Fundament. Ohne diese Basis funktioniert keine Methode gut. 

Was möchte ich meinen Klienten mitgeben?

Ich möchte ihnen Achtsamkeit für sich selber und Selbstfürsorge vermitteln. Denn ich sehe, wie aufopferungsvoll sie sich um ihre Angehörigen kümmern. Mir ist wichtig, dass sie sich selber und ihre Bedürfnisse dabei nicht vergessen. 
 

+++ Schreiben Sie mich an, ich bin gerne für Sie da: pachmann@omsorg.de +++